Interview NRW-Justizminister Biesenbach feiert seinen 70. Geburtstag

10.02.2018

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Interview NRW-Justizminister Biesenbach feiert seinen 70. Geburtstag
NRW-Justizminister Peter Biesenbach
Archiv/Quelle: https://www.rundschau-online.de/29651320 ©2018
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Hückeswagen - Peter Biesenbach feiert heute – mitten im Karneval – seinen 70. Geburtstag. Frank Klemmer sprach mit dem Hückeswagener darüber, welche Rolle der Frohsinn in seinem Leben spielt und wie es sich für den NRW-Justizminister anfühlt, Deutschlands ältester Landesminister zu sein.

Wie feiert ein nordrhein-westfälischer Justizminister mit Dienstsitz Düsseldorf auf dem Höhepunkt der Session so einen runden Geburtstag?

Ich werde überhaupt gar nicht groß feiern, nur mit ein paar Freunden gemütlich zusammensitzen. Das liegt aber auch daran, dass meine Frau und ich dieses Jahr zwei Anlässe haben. Der zweite ist unser 10. Hochzeitstag im Juni. Deshalb haben wir uns entschieden, beides zusammen zu feiern – im Sommer.

Wie hält es der Hückeswagener an sich denn überhaupt mit dem Karneval?

Zunächst einmal bin ich selbst ja ein Karnevalskind: Ich bin an einem Veilchendienstag geboren. Daher kenne ich das auch schon von Anfang an, dass mein Geburtstag über die Jahre immer mal wieder mitten in die Session gefallen ist. Trotzdem sind wir in Hückeswagen sicherlich nicht so jeck wie die Leute in den Hochburgen am Rhein oder zum Beispiel auch noch unsere Nachbarn in Wipperfürth. Doch auch wir haben Karneval. Morgen am Sonntag bin ich zum Beispiel hier auf der Kolping-Sitzung.

Und wie halten Sie persönlich es sonst im Karneval? Köln und Düsseldorf?

Der Frohsinn in der Karnevalszeit macht mir Spaß. Es ist zwar nicht so, dass ich immer feiere. Wir haben auch schon mal über die Tage Urlaub gemacht und sind Ski gefahren. In dieser Session waren wir aber schon auf vier bis fünf Sitzungen – angefangen mit der Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst in Aachen. Ansonsten gilt für mich aber eindeutig: nach Düsseldorf zum Arbeiten, nach Köln zum Karneval. Da werde ich dieses Jahr auch wieder beim Rosenmontagszug sein.

Zurück zu Ihrem heutigen Ehrentag. Drücken wir es einmal so aus: Sie sind der erste und bis auf weiteres auch einzige Landesminister bundesweit, der schon seinen 70. Geburtstag feiern darf. Wie fühlt sich das an?

(schmunzelt) Wenn Sie so fragen, sage ich: Jugend ist kein Verdienst, und Alter ist keine Schande. Unabhängig vom Alter: Für mich ist es wichtiger, jetzt die Projekte anzugehen, die wir uns als Justizministerium vorgenommen haben. Wie zum Beispiel die Bekämpfung der kriminellen Familienclans im Duisburger Norden. Da wollen wir eng mit den Kollegen in Berlin zusammenarbeiten, von wo aus die Clans hierher gezogen sind. Sowas beschäftigt mich, nicht mein Alter.

Hätten Sie denn zu Ihrem 60. Geburtstag gedacht, dass sie jetzt, zehn Jahre später, Minister sind?

Das war 2008, da habe ich schon noch daran gedacht, mal Minister zu werden – aber natürlich eher mit Blick auf die Wahl zwei Jahre später, die wir dann verloren haben.

Machen solche runden Geburtstage Sie denn überhaupt nicht nachdenklich?

Nur einmal war das so, das muss ich zugeben – beim 30. Geburtstag. da hat es mir schon zu schaffen gemacht, dass jetzt zum ersten Mal die 3 da vorne steht. Seitdem ist das aber nicht mehr vorgekommen.

Quelle: https://www.rundschau-online.de/29651320 ©2018

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